Christel Beigang
Logopädin

 

Beruflicher Werdegang:

  • Ausbildung an der staatlichen Logopädenschule in Tübingen.
  • Logopädin seit 1989
  • Von 1990 - 2001 tätig in phoniatrischer und logopädischer Praxis, Behandlung aller logopädischen Störungsbilder, Kinder und Erwachsene.
  • Seit 2001 selbständig tätig in freier Praxisgemeinschaft.

Behandlungsschwerpunkte:

  • das gesamte Spektrum der kindlichen Spracherwerbsstörungen, auch im Zusammenhang mit dem Lese- und Schreiberwerb.
  • Behandlung von Stimmstörungen.
  • Behandlung von Patienten mit Schluckstörungen (Dysphagie), z.B. nach Schlaganfall oder Operation.
  • Patienten mit Trachealkanülenversorgung.
  • Behandlung von myofunktionellen Störungen.
  • Zertifizierte Trainerin für die Fortbildung von Erzieherinnen im Bereich Sprachförderung / Sprachförderung bei Mehrsprachigkeit nach dem Konzept "Sprachreich" des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie.

Mehr zu meinem Spezialgebiet:

Mein Spezialgebiet:

Fachtherapeutin Dysphagie

Das Schlucken ist ein hoch komplexer Prozeß zum Transport von Speichel und Nahrung von der Mundhöhle in den Magen. Dieser Vorgang verläuft normalerweise mühelos. Der Schluckvorgang ist teils willentlich steuerbar und teils eine hochdifferenzierte Reflexkette. Das zentrale Nervensystem steuert während des Schluckens die Aktivität von 50 gepaarten Muskeln. (nach Dodds 1989, Cunningham 1990)

Es gibt verschiedene Erkrankungen, die den Schluckvorgang beim Menschen beeinträchtigen können: Neurologische Erkrankungen wie z.B. nach Schlaganfall, bei Morbus Parkinson, nach Schädel-Hirn-Trauma, bei Demenz, bei neurologisch bedingten Muskelerkrankungen wie MS, ALS.

Auch Tumorerkrankungen im Mund- und Halsbereich haben häufig eine Schluckstörung zur Folge.

Wenn der Schutz der Atemwege nicht mehr gewährleistet ist und Patienten aspirieren, d.h. es tritt Speichel und Nahrung in die Lunge ein, kann die Versorgung mit einer Trachealkanüle notwendig sein.

Essen und Trinken gehören zu unserem gesellschaftlichen Leben und das Ziel ist, den Menschen bestmöglich daran teilhaben zu lassen.

In der Therapie machen wir uns unter anderem die Möglichkeit, bewusst schlucken zu können zu Nutze. Dies kann auch eine Hilfe sein, wenn im Alter die Koordination des Schluckens nicht immer problemlos abläuft.

Häufig ist es wichtig, die Ernährung der Situation und den Möglichkeiten des Menschen anzupassen. Die Beratung entlastet Betroffene und Angehörige.

"Die Persönlichkeit und Individualität der Menschen, der Patienten zu berücksichtigen und ihre Probleme und Störungen effektiv zu behandeln, ist jeden Tag bei jedem Patienten eine Herausforderung. Als Therapeutin offen und wach zu bleiben, ist dafür Voraussetzung." (Zitat: R. Nusser-Müller-Busch, die Therapie des facio-oralen Traktes)

Meine Zusatzqualifikationen im Bereich Schluckstörungen/Dysphagie:

  • Teilnahme an dem Interdisziplinären Tübinger Dysphagie- und Trachealkanülensymposium (Universitätsklinikum Tübingen 2015)
  • Diagnostik und Therapie kindlicher Schluckstörungen, Referenten: Ulrike Roch, Logopädin und Dr.med. Paul Diesener, Abt. Intensivmedizin/Frührehabilitation Hegau-Jugendwerk Gailingen (2014)
  • Dysphagie bei Menschen mit oralen und pharyngealen Tumoren, Referentin: S. Hotzenköcherele, Logopädin Zürich (2014)
  • Manuelle Schlucktherapie Teil 1 und 2; Referenten: Ricki Nusser-Müller-Busch, Logopädin MSc; Renata Horst / Jens Heber, Physiotherapeuten (2012/2014)
  • Logopädische Behandlung von Patienten mit neurogenen Dysphagien und Trachealkanülen, Referentin: Nicole Büßelberg, Logopädin am Klinikum SRH Karlsbad-Langensteinbach (2006)
  • Grund- und Aufbauseminar Diagnostik und Therapie neurogener Dysphagien, Referentin: M.A. Angelika Kartmann, Klinische Linguistin und Logopädin, Christophsbad Göppingen (2005)
  • F.O.T.T. nach Kay Coombes (2000)
  • Und über die Jahre zahlreiche weitere Fortbildungen und Workshops im Bereich Dysphagie, Ernährung bei Schluckstörung, F.O.T.T.